VERANSTALTUNGEN


Informationen über aktuelle Termine finden sie im Menüpunkt AKTUELL

 

Museumspädagogische Fortbildung: "Schee is scho, aber für mi war des nix.“

Jedes Jahr findet eine Tagung für die Museen statt, die zusammen mit dem Museums-Pädagogischen Zentrum (MPZ) in München veranstaltet wird. Kurz vor Saisonbeginn trafen sich am 2. März 2015 Museumsleiter, -pädagogen und Denkmalpfleger aus der Oberpfalz und dem benachbarten fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim, um ihre aktuellen Programme vor zu stellen. Regionale Museen aus der Oberpfalz machten vor allem den interessierten Lehrern einen Besuch mit ihren Schulklassen in den jeweiligen Museumsdenkmälern schmackhaft.

Das Freilandmuseum Neusath-Perschen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Denkmalpflege und altes Handwerk zu übermitteln. Neben anschaulichen Modellen traditioneller Dachdeckungen werden in der großen Bauhofhalle alte Handwerksverbindungen gezeigt. Ab dem 14. März startet das Freilandmuseum mit der Ausstellung "Möbel, Räume und Objekte" in die neue Saison, die 2015 unter dem Jahresmotto „Wer will fleißige Handwerker sehen?“ steht. Weitere Informationen: www.freilandmuseum.org

 

Die Bedeutung der außerschulischen Lernorte für eine neue Lernkultur in der Schule

Rund 40 Teilnehmer besuchten am 31. Mai 2013 die Theorie- und Praxiswerkstatt im Kinder- und Jugendhaus INSEL in Dresden und erhielten durch Dr. Anja Durdel von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung eine Definition "Lokaler Bildungslandschaften" und einen fundierten theoretischen Einstieg in die Aussichten außerschulischer Lernorte:
Ausgehend vom Deutschen Bildungsbericht 2012 und unter Berücksichtigung aktueller Studien wie der Sinus- und der Shell-Jugendstudie ("Wie ticken Jugendliche?") werden im Rahmen des zukünftigen ganztägigen Lernens lokale bzw. regionale Bildungslandschaften benötigt, die sich als langfristige, professionell gestaltete, auf gemeinsames und planvolles Händeln abzielende Netzwerke und Partner der Ganztagsschulen verstehen.
Die Vernetzung vorhandener Ressourcen mit verschiedenen (anderen) interprofessionellen Kompetenzen zu einer lokalen Bildungspartnern ist sinnvoll, ein gutes Erwartungsmanagement zwischen den Partnern und eine gemeinsame Verständigung über Kinder nötig. Das Bildungsangebot dabei sollte auf vier Säulen ruhen: der formellen, nichtformellen, informellen und wilden Bildung.
Zur Entwicklung einer Bildungslandschaft ist eine Bewegung sowohl von oben als auch von unten nötig, z.B. durch verpflichtende Vorschriften und Anreize (Push und pull) sowie veränderte Richtlinien zur Stimulation professioneller Selbstverpflichtung aller Partner.
Die Veröffentlichung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung "Wie geht's zur Bildungslandschaft" zeigt die einzelnen Stufen zur Entwicklung einer Bildungslandschaft auf: Initiativphase, Analyse z.b. Zukunftskonferenz, stabile Arbeitsstrukturen z.b. Bildungsbüros für die Planung und Umsetzung.

"Von der Schule in den Stadtteil " lautetet das Praxis-Plädoyer für außerschulische Lernorte des Spielpädagogen der Akademie Remscheid, Björn Lengwenus, Leiter der Stadtteilschule Hamburg-Barmbek. Nach dem Motto: Was macht das Leben unserer Schüler reicher, führte er das neue Schulfach "LebensArt" an seiner Schule ein. beschäftigt. Nach dem Motto: Schule muss wirtschaftlich denken lernen, wurden an seiner Schule Lehrerstellen für ca. 30 ausserschulische Honorarkräfte umgewandelt – das ist in Hamburg möglich!

Friederike Altmann vom KunstRaum Dresden stellte Kunstprojekte frühkindlicher Bildung im Augustinum und Gerhard Knecht der BAG Spielmobile e.V. München zeigte Projekte, bei denen Kinder und Jugendliche Physikalische Phänomene nicht nur mit dem Kopf erkennen, sondern spielerisch erleben. Anke Enger vom Theater junge Generation, Dresden zeigte in einem Film über das Projekt "Wie und wo wollt ihr lernen?", in dem der mobile Lernraum der Schule (außerhalb des Klassenzimmers) mit Kindern untersucht wird: man kann überall lernen, Hauptsache man hat die Dinge, die man zum Lernen braucht.

Die abschließende Diskussion aller Werkstatt-Teilnehmer brachte das Ergebnis des Tage auf den Punkt: Kinder lernen gern dort, wo das Wissen entsteht.

 

2. Netzwerktreffen Nord "Baustelle II – Gebundene und offene Beteiligungsprozesse"

am 18. Februar 2013 in Wolfsburg

www.bundesstiftung-baukultur.de/netzwerk/netzwerktreffen/netzwerktreffen-nord/zweites-treffen.html

Das zweite Regionaltreffen geht auf eine Initiative der Bundesstiftung Baukultur zturück. Gastgeber und Organisatoren sind das Bildungsbüro mit Carsten Ihle und das Forum Architektur der Stadt Wolfsburg mit Nicole Froberg. Im Alvar Aalto Kulturhaus erörterten ca. 50 ausgewählte baukulturelle Initiativen und Experten neue Methoden und Wege der Partizipation.

ReferentInnen

Silke Edelhoff, JAS Jugend Architektur Stadt e.V. und JAS WERK gUG Hamburg, zum Thema "Gestaltung und Moderation von Beteiligungsprozessen in der Stadt- und Freiraumplanung" weitere Infos

Prof. Susanne Hofmann, Susanne Hofmann Architekten BDA und die Baupiloten, Berlin, zum Thema "Die Arbeit in einer Baufamilie: Baubeteiligungsprozess Hellwinkelschule in Wolfsburg" weitere Infos

Wolfsburger Nachrichten vom 19.02.2013


 

Herzlichen Glückwunsch! 10 Jahre Denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule

Um insbesondere jungen Menschen Denkmale als geschichtliche Quelle näher zu bringen und für den Wert der historisch gewachsenen Umwelt zu sensibilisieren hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz im Jahr 2012 die Initiative denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule ins Leben gerufen. Mehr als 250 Schulen und 17.000 Schüler aus allen 16 Bundesländern haben seither 625 Projekte – von Einzelbauwerken, über städtebauliche Ensembles bis zu Grünanlagen – durchgeführt.

Am 6. und 7. Dezember lud die Deutsche Stiftung Denkmalschutz nach Berlin ein, um zurecht voller Stolz den ersten runden Geburtstag zu feiern! 150 Gäste folgten der Einladung in die Villa Elisabeth und staunten, wie fest das Programm inzwischen an einigen Schulen verankert ist. Um aus den Erfahrungen zu lernen werden an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder die Projekte der letzten 10 Jahre wissenschaftlich ausgewertet und evaluiert. Für die nächsten 10 Jahre wünschen sich die Verantwortlichen Dr. Susanne Braun, Deutsche Stiftung Denkmalpflege, und Hartmut Koch, Scientific Consulting, dass an jeder Schule mindestens ein denkmal aktiv- Projekt durchgeführt wird. Die Experten aus Bildung, Wissenschaft und Kultur, darunter auch Michael Weidenhiller vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, werden sie dabei tatkräftig unterstützen.

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Dein Haus vom Nikolaus! 

21. November bis 12. Dezember 2012 10.00 und 11.30 Uhr, Salzstadl Regensburg

Architekturkreis Regensburg | BDA Bayern | Architektur vor Ort

Bei der Eröffnung im Salzstadl am 20.11.2012: Christine Schimpfermann, Planungs- und Baureferentin der Stadt Regensburg - Ulrich Karl Pfannschmidt, BDA | Kurator der Ausstellung - Silke Bausenwein, Architekturkreis Regensburg

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Erlebnis Denkmal - Projekte zur Denkmalpflege an Bayerischen Schulen

Ausstellung im Haus der Architektur in München vom 28.11.2012 bis zum 19.12.12

Denkmale sind Zeugen unserer Kultur. Eine bewusste Auseinandersetzung mit diesem wertvollen Erbe ist daher ein wichtiges Element der Bildung gerade junger Menschen: Denn nur Bildung ermöglicht Teilhabe. Das Projekt „Erlebnis Denkmal“ initiiert und unterstützt seit dem Schuljahr 2006/2007 die Auseinandersetzung mit Denkmalen. Vor allem dritte Grundschulklassen werden gezielt angesprochen, da die Beschäftigung mit dem Begriff „Heimat“ im Lehrplan vorgesehen ist. Zahlreiche Architekten haben in ganz Bayern seither Projekte fachlich begleitet, eindrucksvolle Ergebnisse sind in den Klassen entstanden, die in Form von Plakaten dokumentiert sind. Nun werden die Projekte erstmals in einer Ausstellung präsentiert:

Vom 28.11.2012 bis 19.12.12 sind 80 Plakate im Haus der Architektur zu sehen, die Architekten, Lehrern, Eltern und Schülern Anregungen geben, wie man sich mit dem Thema "Denkmal" auseinandersetzen kann. Herzlich willkommen!
Zusätzlich werden großformatige Bilder gezeigt, die im Rahmen der kinderArchitektouren 2012 an der Mozart-Volksschule Elsenfeld entstanden sind.

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 28.11.2012, 17.00 Uhr

Es sprechen:
Dipl.-Ing. Architekt Volker Heid, Mitglied des Vorstands der Bayerischen Architektenkammer
MR Michael Weidenhiller, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Dipl.-Ing. Architekt Wolfgang Weise, Initiator "Erlebnis Denkmal"
Dr.-Ing. Stefan Schrammel mit Eva-Maria Powik, Hans-Adlhoch-Mittelschule, Augsburg:
"Nur ein altes Haus? Schüler begeistern sich für Denkmale!"

Walter Rosam, Künstler, mit Ingrid Vogl, Rektorin Mozart-Volksschule, Elsenfeld:
"Kunst in die Schule - Der Schulraum wird zum Kunstraum"

 

Weitere ausführlichen Veranstaltungs-Berichte und Fotos finden sie unter

FORTBILDUNG, TANO VOR ORT UND SYMPOSIUM 2011

 
 
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