ÜBER UNS

Die Debatte über Baukultur wird nicht mehr allein im Fachpublikum geführt, sondern ist längst Bestandteil der öffentlichen Diskussion geworden. Dabei ist es für den interessierten Laien nicht immer leicht, Kriterien zur Beurteilung seiner gebauten Umwelt und lokaler Stadtentwicklungen zu finden oder Qualitätsmaßstäbe für das eigene Bauen zu setzen. Während früher eine bauhistorische und baukulturelle Grundausbildung noch zur Allgemeinbildung gehörte, gehen Kenntnisse über Materialeigenschaften von Baustoffen und regionaltypische Haus- und Siedlungsformen sowie die Sensibilität für Formen und Proportionen gut gestalteter Räume heute immer mehr verloren. Auch bilden Kenntnisse über Prozeßstrukturen im Bau- und Planungsabläufen nur selten die Voraussetzung für eine aktive Teilhabe an gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen.

Der Lernort Schule bietet zahlreiche Möglichkeiten, bereits junge Menschen in der Wahrnehmung ihrer gebauten Umwelt zu sensibilisieren und sie zu befähigen, als erwachsene Bürger aktiv an der Gestaltung ihrer Umwelt teilzunehmen.

Im bayerischen Lehrplan finden sich von der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe eine Vielzahl von Möglichkeiten, die geforderten Lerninhalte mit dem Themenbereich Baukultur zu erreichen. Beschränkt man die Qualität von Architektur nicht nur auf ihre ästhetische Bedeutung, sondern berücksichtigt auch deren gesellschaftliche und politische Relevanz, werden neben dem Kunstunterricht auch Fächer wie Sozialkunde, Geschichte, Deutsch, Mathematik, Physik und viele andere Fächer angesprochen.

Der TREFFPUNKT SCHULE unterstützt Architekten und Lehrer darin, selbst aktiv zu werden und am eigenen Standort, an der eigenen Schule Architekturprojekte mit Schülern durch zu führen und die im Jahre 2008 geschlossenen Kooperationsvereinbarungen zwischen dem bayerischen Kultusministerium und der bayerischen Architektenkammer mit Leben zu füllen.

 
 
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